Jeder Jeck ist anders heißt es im Rheinland. Stimmt. Dennoch müssen Mitarbeiter in großen Unternehmen wie der Düsseldorfer Rheinbahn heute alle CI-gerecht und dabei sicher und bequem eingekleidet werden. Wie das klappt – und wie dabei Nerven und Budget geschont werden – erzählt Ingo Bohn, Abteilungsleiter der Logistik und ein echtes „Rheinbahn-Urgewächs.“

Herr Bohn, wie viele Mitarbeiter hat die Rheinbahn?

Insgesamt arbeiten über 2.900 Mitarbeiter, davon 118 Auszubildende, täglich dafür, dass Düsseldorf in Bewegung bleibt. Schließlich befördern wir werktags mit Bussen und Bahnen rund 740.000 Fahrgäste. Heute gehören wir in der Region zu den größten Arbeitgebern. Ich selbst bin seit 1978 dabei, habe als Betriebsschlosser hier gelernt, mehrere Stationen durchlaufen und verantworte seit 2012 nun die Logistik.

In welchen Bereichen wird gearbeitet – und welche Arbeitskleidung ist da nötig?

Neben den Fahrern, die ja vor allem in Kundenkontakt stehen, arbeiten unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in vielen unterschiedlichen Bereichen. Eben in der ganzen Palette, die ein Nahverkehrsunternehmen zu bieten hat. Dazu gehört auch das Warten und Reparieren aller Fahrzeuge sowie die Instandhaltung der Schienen. In unseren Regelstellwerkstätten, den Außenbetrieben, den Zentral- und Eigenanfertigungsstätten beschäftigen wir zahlreiche Fachkräfte und Auszubildende. Darunter Gleisbauer und Logistiker, aber auch Mechaniker, Kfz-Mechatroniker, Schreiner, Elektriker und Gärtner. Hier sind es rund 650 Mitarbeiter, die eine passende und ihrem jeweiligen Arbeitsplatz angemessene Arbeits- und oftmals auch genormte Schutzkleidung, benötigen.

Was ist hier die Herausforderung?

Sicherheit plus guter Auftritt. Arbeitsschutz genießt klar oberste Priorität. Aber auch der einheitliche Auftritt, sprich Corporate Fashion, der Mitarbeiter ist wichtig. Denn diese sind ja nicht nur in den Werkstätten unterwegs, sondern auch im öffentlichen Bereich, wo sie die Rheinbahn repräsentieren. Gleichzeitig brauchen wir in einigen Bereichen die normgerechte Schutzkleidung – etwa bei Schweißarbeiten. In anderen, wie in der Lackiererei oder bei Schreinerarbeiten reicht „normale“ Arbeitskleidung. In der Vergangenheit haben wir aus organisatorischen Gründen für all unsere Mitarbeiter multigenormte Kleidung gekauft. Das war auf Dauer aber keine befriedigende Lösung und wurde den individuellen Ansprüchen nicht gerecht.

Was ist heute für Sie das optimale Bekleidungskonzept?

Das haben wir gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet – hier ist eine Mitentscheidung aus meiner Sicht absolut empfehlenswert. Auch weil wir den Unmut um die mangelnde Qualität der gekauften Kleidung und deren Zustand nach der Wäsche – hier haben wir die Kleidung in eine externe Wäscherei gegeben – leid hatten. Innerhalb von mehrwöchigen Tragetests und anhand von Bewertungsbögen entschieden sich unsere Mitarbeiter für die Kleidung des Mietdienstleisters DBL. Dieser konnte uns – das setzte eine Gefährdungsanalyse der Arbeitsplätze durch die Arbeitssicherheitskräfte voraus – sowohl normgerechte PSA als auch moderne Workwear in unseren gewünschten Farben für jeden Bereich liefern. Die Kleidung wurde dann in Punkten wie Optik, Design, Funktionalität, Tragekomfort und auch Zustand nach der Wäsche, bewertet. Hier setzte sich die DBL gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

Arbeitskleidung im Mietservice – zunächst ungewohnt?

Die Entscheidung war tatsächlich eine Überraschung, weil wir Kleidung bis dato immer selbst beschafft hatten. Aber das „Alles aus einer Hand Konzept“ bewährt sich sehr. Denn der textile Mietdienstleister übernimmt ja nicht nur die Ausstattung aller Mitarbeiter, sondern pflegt die komplette Kleidung. Das vermeidet Kompetenzgerangel, wie wir es vorher hatten, wenn es um den mangelhaften Zustand der Kleidung ging. Heute wird die schmutzige Kleidung in vereinbarten Intervallen abgeholt, die saubere angeliefert. Und das in einwandfreiem Zustand. Für uns ganz wichtig, dass es reibungslos läuft. Zudem wissen wir, dass z.B. die multigenormte Kleidung, die ein Drittel unserer Belegschaft trägt, auch nach der Wäsche noch die gewünschte Schutzfunktion besitzt. Das wird vom Dienstleister für uns dokumentiert. Ebenfalls großer Pluspunkt.

Lohnt sich ein solcher Service auch aus ökonomischer Sicht?

Mit Blick auf die Vorteile ist er ein Gewinn. Denn der textile Mietservice hat zwar seinen Preis, minimiert aber auch deutlich den hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand rund um das Thema Kleidung. Unbezahlbar sind zudem zufriedene Mitarbeiter – und die freuen sich aktuell, stets passende, moderne und gepflegte Kleidung zur Verfügung zu haben. Wir sind hier so überzeugt, dass wir sogar überlegen, weitere Bereiche der Rheinbahn durch den textilen Mietservice ausstatten zu lassen. Etwa die Mitarbeiter unserer Kantine. Denn die Zeit bleibt nicht stehen – auch nicht bei der Berufskleidung.

Jenny Bechert

Jenny Bechert

Assistentin der Geschäftsführung
tel: +49 431 71919 0
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