Kleidung reparieren? Das kommt in Betrieben gut an

Längst ist vielen Menschen klar, das Reparieren statt Wegwerfen Sinn ergibt. Auch bei Kleidung – darunter hoch-wertige Berufskleidung – die in der Produktion ressourcen-intensiv ist. Mietdienstleister, wie die DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH, machen es vor. Ein Blick in die Praxis zeigt, wie das bei den Betrieben und Trägern ankommt.


Reißverschluss kaputt? Riss unterm Ärmel? Die Zeiten, als Kleidung beim ersten kleinen Verschleiß sofort in die Tonne gehauen wurde, sind hoffentlich vorbei. Denn die Produktion von Kleidung kostet viel C02-Emissionen. So zeigen Umweltstudien der letzten Jahre, dass vor allem nachhaltig ist, was lange im Einsatz ist. Genau das gehört zum Mietkonzept von textilen Mietdienstleistern. 

„Nicht nur durch unsere sorgfältige Pflege sorgen wir für eine lange Nutzungsdauer unserer Kollektionen im Mietservice“, erklärt Thomas Krause von der DBL. „Auch durch unsere Instandhaltung, sprich fachgerechte Reparatur sind die Kleidungsstücke lange im Einsatz.“ Deshalb sorgen im DBL Mietservice gut ausgebildete bzw. speziell geschulte Änderungsschneider für die fachgerechte Ausbesserung und Reparatur. Dazu erläutert der DBL Experte: „Die Konfektionäre, mit denen wir zusammenarbeiten, verwenden beispielsweise eine sehr reparaturfreundliche Nähtechnik. Weil somit manuelle Arbeiten schnell und einfach durchgeführt werden können – auch bei eher komplizierten Angelegenheiten wie dem Reißverschluss. Genau das zahlt sich in der Praxis aus. Reparierte Kleidung ist damit kein Makel mehr – wenn die Reparatur gut gemacht ist und die Qualitätskontrolle greift.“ Und das wissen auch die Kunden der DBL zu schätzen, die nicht nur den guten Auftritt ihres Teams im Blick haben, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit. 

„Nicht mehr ständig nachkaufen“ 

Es geht in den hohen Norden nach Glückstadt zur Otto Piening GmbH. Das Maschinenbauunternehmen konstruiert und fertigt Propeller und Wellenanlagen für den Marine- und Yachtbau, aber auch für Forschungsschiffe. „Wir arbeiten auch gerne mit der DBL zusammen, weil sie ebenfalls viel in Richtung Nachhaltigkeit unternimmt. So sind beispielsweise die Wege für das regelmäßige Abholen verschmutzter Kleidungsteile und die Belieferung frischer Kleidung kurz: DBL Ahrens ist direkt bei uns um die Ecke“, berichtet Eigentümer und Geschäftsführer Mathias Pein. Seit 2022 ist er Kunde der DBL und mietet für seine 24 Mitarbeiter Workwear und Schweißerschutzkleidung. „Außerdem ist der Mietservice an sich eine nachhaltige Lösung. Die Mietkleidung ist länger im Einsatz, weil sie fachgerecht gepflegt und repariert wird.“ 

Auch die Bechert Haustechnik GmbH, ein alteingesessenes, mittelständisches Unternehmen im fränkischen Schweinfurt, das seit nunmehr über 125 Jahren Leistungen im Bereich Heizung, Lüftung, Elektro und Kundendienst anbietet, sieht die positiven Aspekte der Reparatur: „Durch die fachgerechte Pflege und die professionellen Reparaturarbeiten des Mietservices müssen nicht ständig neue Kleidungsteile gekauft werden. So ist es viel nachhaltiger und das begrüßen wir selbstverständlich“, äußert sich Geschäftsführerin Angela Sperber. Rund 90 Mitarbeiter werden dort von der DBL mit Workwear einer angesagten Marke ausgestattet.    

Leicht mit Reparatur App 

Die Kunden der DBL mögen bei alledem die persönlichen Ansprechpartner für schnelle Abläufe – aber auch digitale Services wie die Reparatur App werden gerne genutzt. So schätzt etwa Katja Rasenberger von der Moser GmbH „den direkten und schnellen Draht.“ Seit 2023 ist die Firma für Fensterbau, Innenausbau und Materialwerkstoffe Kunde der DBL – rund 140 Mitarbeiter sind in Haslach im Schwarzwald tätig, darunter tragen 102 Berufskleidung. Was, wenn hier im Joballtag Reparaturen anfallen? „Hier arbeiten wir sehr gerne mit der DBL App, die ist sehr einfach zu bedienen“, berichtet Katja Rasenberger. So lässt sich mit der App schnell der Barcode des defekten Kleidungstückes scannen, die zu reparierende Stelle markieren und dann kann es direkt an die DBL übertragen werden. „Und bei größeren Themen kommt unser Ansprechpartner zügig vorbei. Beispielsweise wollten wir letztens kurzerhand online eine kürzere Schrittlänge für eine Hose bestellen. Da hat unser Kundenbetreuer gesagt, dass er lieber vorbeikommt und persönlich abmisst.“  

DBL Experte Thomas Krause freut sich über das Feedback der Betriebe. „Wir wollen mit unserem Service nah am Kunden sein – ob nun mit Reparatur, Austausch oder Anproben. All das gehört dazu.“  


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