Die Zwiebel als Vorbild? Ergibt bei Berufskleidung Sinn!

Drunter und Drüber ist manchmal sehr nützlich – zumindest bei der Berufskleidung, um sich damit gegen jede Witterung zu rüsten. Die DBL bietet passende Bekleidungsteile. Doch worauf muss geachtet werden?


Witterungsgerechte Berufskleidung gehört bei der Arbeit zu den Präventionsmaßnahmen – um die Mitarbeiter zu schützen und um Krankenstände zu minimieren. Textile Leasingunternehmen, wie die DBL, bieten deshalb für jede Jahreszeit und unterschiedlichste Arbeitssituationen die passende Lösung. „Gerade in der Übergangszeit ist es sinnvoll, mehrere Kleidungsstücke übereinander zu tragen, nach der von Gesundheitsexperten empfohlenen sogenannten Zwiebeltechnik“, so Thomas Krause von der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH. „Denn wenn die Temperaturen schwanken, der Regen kommt und geht, und die Intensität körperlicher Aktivitäten wechselt, gerät der Körper schnell vom Frieren ins Schwitzen und umgekehrt.“

Schicht für Schicht

Hier kommt das Zwiebelprinzip ins Spiel: Trägt man mehrere dünne Schichten übereinander, lässt sich die Wärme in der Kleidung besser an die Witterungsbedingungen anpassen, da man in kleinen Schritten nachjustieren kann. Wird es einem etwas zu warm, kann man eine dünne Schicht ausziehen, ohne gleich im T-Shirt im kühlen Wind zu stehen. Stellt sich hier auch schnell die Frage, welche Kleidungsstücke und Materialien geeignet sind. Experten sprechen hier von Base Layern (erste Schicht), dem isolierenden Mid Layer (zweite Schicht) sowie einem schützenden Outer Layer (Dritte Schicht.)

Doch welche Bekleidungsteile sind da für den Job besonders geeignet? Nachgefragt bei Thomas Krause von der DBL. „Gut für das „Drunter“ sind etwa hautfreundliche Basics wie T-Shirts und Sweatshirts – die gibt es in variantenreicher Auswahl im DBL Mietservice.“ Fleece-Oberteile sieht der DBL Experte als die geeignete zweite Schicht: „Unsere Fleecejacken beispielsweise isolieren den Körper wirkungsvoll gegen Kälte. Außerdem ist das Material atmungsaktiv, kann Wasserdampf hervorragend aufnehmen und ihn schnell wieder abgeben.“ Neben Funktionstextilien, wie den Fleecejacken, hat die DBL hier auch gegen Wind schützende Softshelljacken und Softshellwesten sowie spezielle Wetterjacken im Programm. Diese eignen sich für die dritte Schicht, denn sie sind wasserabweisend und bieten ihren Trägern ein optimales Feuchtigkeitsmanagement.

Besonders praktisch: Bei den schützenden Wetterjacken gibt es Modelle, die eine einzippbare Fleecejacke haben. Laut Thomas Krause sind im Mietservice aktuell auch wärmende Softshelljacken in der Wintervariante sehr beliebt, weil sie weicher und leichter als die klassische Winterjacke sind.

Das Material – und die richtige Wäsche

Und damit ist man schnell bei den Ansprüchen, die die Profis an den Komfort und das Material der Kleidung stellen: Leicht. Weich. Atmungsaktiv. „Wir setzen hier im Mietservice bei den Basics auf bewährtes Mischgewebe“, so Thomas Krause. „Denn die kombinieren die Vorteile verschiedener Fasern, was zu Pflegeleichtigkeit, Komfort und einer verbesserten Haltbarkeit führt.“ Kriterien, die auch die zweite Schicht – sprich die hier häufig eingesetzten Fleecejacken im Mietservice erfüllen müssen. Laut dem DBL Experten ist Fleece eine Maschenware, die durch unterschiedliche Grundmaterialien, Konstruktion und Ausrüstung vor allem die Aufgaben von Feuchtigkeitsregulation und Isolation übernimmt. „Und es ist bekannt für seine Wärmeisolierung und Weichheit.“

Auch bei der dritten – der schützenden – Schicht, ist das richtige Material entscheidend. „Hier handelt es sich meist um ein gewebtes Obermaterial mit einer wasserdichten und atmungsaktiven Barriere. Dies kann eine Membran oder Beschichtung sein“, erklärt Thomas Krause. Diese Artikel sollten natürlich auch nach der Wäsche noch den Ansprüchen genügen und fachgerecht für einen langfristigen Einsatz aufbereitet werden. Genau das leisten die regionalen DBL Partner mit ihren zertifizierten Waschverfahren. Sie nehmen ihren Kunden das gesamte organisatorische Prozedere rund um die Berufskleidung ab. Sie beraten persönlich und flexibel, individualisieren die Outfits und sorgen für die regelmäßige Pflege, egal ob „normale“ Berufskleidung, sensible Funktionstextilien oder normierte Schutzkleidung.

 

Materialien im Zwiebelprinzip – das sollten Profis wissen 
  1. Atmungsaktiv  
    Die erste Schicht leitet die Feuchtigkeit ab, damit der Körper trocken bleibt.  
  2. Isoliert 
    Die zweite Schicht steigert den Komfort und isoliert außerdem die Körperwärme.
  3. Geschützt
    Die obere Schicht schützt gegen äußere Einflüsse: Wind, Regen, Schnee usw. 

Schicht 1: Base Layer – direkt auf der Haut 
Materialien: Baumwoll-Mischgewebe, Polyester, Merinowolle 
Vorteile: atmungsaktiv, feuchtigkeitstransportierend, angenehm zu tragen 
Nachteile: Baumwolle speichert Nässe; Merinowolle ist teurer; Synthetik neigt zur Geruchsbildung

Schicht 2: Mid Layer – isoliert und wärmt 
Materialien: Polyester-Fleece, ggf. mit Elastan 
Vorteile: gute Wärmeleistung, atmungsaktiv, pflegeleicht 
Nachteile: kein Windschutz; bei minderwertiger Qualität Pillingbildung

Schicht 3: Outer Layer – Schutz gegen Wind und Wetter 
Materialien: Softshell (Polyester mit Elastan), wetterfeste Gewebe mit Membran 
Vorteile: Wasserabweisend, winddicht, atmungsaktiv, zertifizierbar (z. B. EN 343) 
Nachteile: Softshell nicht 100 % wasserdicht; höherer Pflegeanspruch; Membrangewebe kostenintensiver

Wichtig! 
Nur bei professioneller Aufbereitung bleibt die Funktion erhalten – deshalb empfiehlt sich der textile Mietservice. Die DBL bietet hier geprüfte, zertifizierte Waschverfahren. 


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